Pitch&Power

Wieder was FLIEGERISCHES!

Habt ihr schon vom Pitch&Power Concept gehört?

Ein Flugzeug im Instrumenten-Flug kann man wunderbar nach diesen beiden Faktoren fliegen… auch wenn einem sämtlich Anzeigen ausfallen, wenn man ein paar Werte im Kopf hat, wird man stabil fliegen können.

Das heisst:

Direkt nach dem Start geht die Nase nach oben, bis auf dem künstlichen Horizont 15° erreicht sind, dazu der dem Gewicht entsprechende Powerwert der Engines von x %.

Im Steigflug geht die Nase dann auf ca. 9° und die Power auf „CLIMB-Power“, irgendwas um 86-90 %. Jetzt kann man die Klappen einfahren, die Geschwindigkeit wird entsprechend zunehmen.

Im Reiseflug über 10000 ft sind es 5° bei einer Power nach der FAUSTFORMEL: Gewicht/10 + 40 = z.B. 320 t entspricht 72 %.

Im Reiseflug unter 10000 ft: 3° und Gewicht/10 + 50…

Fehlt noch der Sinkflug: -1° / Idle-Leerlauf!

Im letzten Teil des Anfluges sind es immer so 2,5° und 68 %….

Verstanden?

… hier noch was HEISSES zum Thema Crosswind:

„Boeing Crosswind Landing Testing“… den Video seht ihr bei meinem Kommentar zum letzten Artikel!

2 Gedanken zu „Pitch&Power

  1. Hallo Dieter,
    wie oft trainiert Ihr solche Verfahren im Simulator?

    Und was macht Ihr bei Ausfall aller Anzeigen ausser dem „Uhrenladen“ bei Gegenwind im Endteil? Lasst Ihr Euch dann den Wind immer wieder vom Controller geben oder habt ihr im schönsten Flugzeug der Welt noch eine „Notanzeige“ für den Fall der Fälle?

  2. Na ja, wir trainieren das eigentlich bei jedem Simulator-Ereignis, also alle 3 Monate.
    Genau: Wind vom Controller geben lassen…

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