Enteisen…

Bei diesem Wetter können wir doch mal über das Enteisen reden…

Ist der Flügel oder besser sind die Leitwerke voller Raureif, Schnee, Eis, liegt die Strömung nicht mehr an… sie ist nicht mehr laminar, sondern turbulent und somit geht Auftrieb verloren. Das muss unter allen Umständen vermieden werden.

Also wird enteist!

Das Flugzeug wird zunächst gereinigt, vom Schnee und Eis befreit und anschliessend mit einem Wasser-Glykol-Gemisch besprüht, das je nach Temperatur ein unterschiedliches Mischungsverhältnis hat, um erneuten Eisansatz zu verhindern. Man nennt dies TWO-STEP-Verfahren.

Jetzt gibt es eine bestimmte Vorlaufzeit, innerhalb dieser gestartet werden muss, um einen sicheren Start zu gewährleisten.

Während des Fluges, können Triebwerke und Flügel mit warmer Luft von Eisansatz befreit und vor Neubildung geschützt werden.

So bleibt die Strömung immer schön anliegend!

Abschiedsflug

Darauf wollte ich doch noch einmal zurück kommen!

Was muss das wohl für ein Gefühl sein, wenn man zum letzten Mal in „seinem Cockpit“ sitzt, zum letzten Mal die Triebwerke anlässt, zum letzten Mal die Gashebel nach vorne schiebt, zum letzten Mal eine hoffentlich weiche Landung hinlegt und zum letzten Mal an die Parkposition rollt und die Motoren ausschaltet.

In wahrscheinlich 11 Jahren weiß ich es!

Ich hab ja letztens meinen lieben Kollegen auf seinem Abschiedsflug begleitet – anmerken konnte man ihm nichts, alles lief professionell wie immer. Vielleicht war es für mich sogar schlimmer, weil ich mir ständig Gedanken um ihn machte.

Womöglich hat man ja vorher schon innerlich mit der Fliegerei abgeschlossen und freut sich auf einen neuen Lebensabschnitt… wie war das, als wir zum letzten Mal in der Schule waren, als wir zum letzten ;al die Tanzstunde besucht haben, zum letzten Mal an der Uni waren… im Laufe eines Lebens hat man viele kleine Abschiede – nur bin ich überzeugt, so bewußt wie den „Letzten Flug“ erlebt man keinen.

Schreibt mir Eure Meinung dazu!


L.A. -Bericht vom Silvestertrip!

Von L.A. wollte ich ja auch noch berichten!

Eigentlich war schönes Wetter vorher gesagt, aber an unserem freien Tag hat es geregnet, wie höchstens zweimal im Jahr in dieser Gegend.

Meinen Cedric hatte ich dabei und wir haben das beste aus allem gemacht! L.A. Und Umgebung sind auch bei Regen schön und immer eine Reise wert.
Am ersten Abend besuchten wir wieder unseren geliebten Farmer’s Market, haben bei „CHEESECAKE“ einen dicken Burger gegessen und wie immer in einem dicken Mietwagen den American Way of Drive genossen.

Am nächsten Tag machten wir die Gegend um Newport Beach unsicher, mit der kleinen Fähre fuhren wir auf BALBOA Island, genossen am Pier bei Ruby’s eine Runde Miniburger mit Kobebeef-Hackfleisch, eine kleine Hamburger-Sensation.

Den Nachmittag verbrachten wir in Universal City, einer völlig künstlichen Stadt in der Nähe der Universal Studios. Hier gibt es unter anderem das legendäre erste Hardrock Café, jede Menge Geschäfte und ganz viel FILM und MUSIC!

Am Abend gab es dann in der Nähe unseres Hotels bei LAZY DOG noch einen letzten Burger!

Und dann kam der Silvester Tag: den Morgen verbrachten wir am Strand von Redondo Beach, am Pier bei Funnel Cake und gegen Mittag war der Trip dann schon wieder langsam zu ende.

Pünktlich zur deutschen Mitternachtszeit, also 15 Uhr in Los Angeles hoben wir ab.

Nach der Landung in Frankfurt gab es dann für die Crew ein kleines Silvester-Gläschen…

Pizza in Brasilien

Hallo, herzlich Willkommen im Blog 2010!

Ja, ich gebe zu, ich war einwenig faul, hatte Urlaub und bin Euch eigentlich noch einen Artikel über L.A. schuldig – kommt noch!

Jetzt bin ich gerade in Sao Paulo und wünsche ein schönes Wochenende!

Gestern gab es hier Pizza!

„A ESPERANCA“ hieß das Restaurant und man bestellt eine Pizza mit drei verschiedene Belägen, also Calabrese, Rucola, Margharita…., diese kommen dann bereits in handliche Stücke geschnitten zum Aufteilen für alle an den Tisch! So kann jeder viele verschiedene Sorten des Hauses ausprobieren – tolle Idee, oder?

PizzaBrazilklein