TSUKIJI + Chiba

Also gut, ich konnte nicht mehr einschlafen als ich gegen 6 Uhr wach wurde , so hab ich mich tatsächlich aufgemacht in Richtung Tokyo Tsukiji Fishmarket!

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Die Fahrt war furchtbar, eine halbe Stunde mit etwa 2 Millionen vor sich hin rotzenden und schniefenden Japanern im Zug, was jedoch bei dem farbenfrohen Treiben auf dem Markt schnell vergessen war. Für die Auktionen war ich zu spät, wobei die professionellen auch nicht für Touristen zugelassen sind. Auf unendlich großer Fläche kann man die Fischer dennoch bis ca. 10 Uhr bei ihrer Arbeit beobachten, man sollte sich zurück halten und möglichst nicht stören. Hin und wieder springt man den lustigen Transportfahrzeugen aus dem Weg, die einem scheinbar nach dem Leben trachten.

Gleich nebenan ist auch noch der Wholesale-Markt, hier kauft man Zubehör zum Sushi-Machen … Restaurants findet man eine Menge und ich habe einen tollen Messerladen entdeckt. Schnell waren wir uns einig über den Kauf von drei „sauscharfen“ Küchenmessern, woraufhin der Verkäufer meinte, ob ich denn noch ein wenig Zeit hätte, schließlich müsse er die Messer ja erstmal schärfen…

Eigentlich geht man jetzt Sushis essen, aber Fisch morgens ist nicht so meins, ich hab ein Caramel Square mit Kaffee und Orangensaft vorgezogen.

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Aber eigentlich wollte ich doch nach Chiba – nun, der Tag hat ja erst begonnen!

Also auf nach Chiba, eine dreiviertel Stunde mit der Bahn, ein Stück mit einer tollen Monorail und dann ein fast zweistündiger Rundgang durch die schon großstädtisch anmutende Innenstadt zum Castle, das in einem Park auf einem Hügel liegt und als Museum für altertümliche Rüstungen und Waffen dient… am Vorplatz wurde meine Freude durch den Fund eines Geocaches noch weiter gesteigert.

Ein paar Erledigungen konnte ich auch noch machen. Besonders toll fand ich den Service eines Optikers, der vor seinem Laden mehrere Ultraschallgeräte zur Selbstreinigung der Brille stehen hatte.

Die Beine wurden langsam schwer, so hab ich mich mit ein paar Sushi belohnt, bevor ich die Heimfahrt wieder angetreten habe.

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Einen Nachtrag zu gestern Abend hab ich noch.

Ein paar aus unserer Crew wollten sich in einem Karaoke-Laden treffen, also dachte ich nach dem Essen, ich schau da mal vorbei…

Etwas erstaunt war ich, nachdem ich eine Treppe erklomm über einen Laden, der so aussah, wie man sich gemeinhin ein Bordell vorstellt – tatsächlich aber muss man hier einzelne Räume mieten und kann dann dort mit allem technischen Komfort der Sangeslust frönen… aber der erste Eindruck war schon komisch… Japan eben!

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Ein Gedanke zu „TSUKIJI + Chiba

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