LAX aus der Reserve!

Eigentlich wollte ich meinen Reserve-Dienst ja in aller Ruhe in Frankfurt angehen, einige Dinge erledigen, bei der Flotte rumlümmeln – aber… nein, keine Zeit, ab nach Los Angeles. Das freut mich ja nun immer wieder sehr in meine heimlich Lieblingsstadt nach USA zu kommen. Nur diesmal gibt es nicht nur Tolles zu berichten…

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… tja, nach der Ankunft und einer kurzen Ruhepause haben wir mit ein paar Kollegen aus der Crew einen uns wohlbekannten Sushi-Laden in der Nähe des Hotels aufgesucht.

– Nur so nebenbei… es heißt ja immer, wir hätten so viel frei, nach insgesamt etwa 18 Stunden von Haustür zu Haustür sind wir angekommen, das ist schonmal etwa so die Hälfte, die die meisten in der Woche arbeiten… In Deutschland ist es mittlerweile Mitternacht, und dann rafft man sich auf, etwas zu unternehmen, da man sonst irgendwann mitten in der Nacht durchs Hotel geistert. –

Wie immer sehr lecker… dennoch kam nachts um 4 lokal ein Anruf einer Kollegin bei mir an, die extrem starke Symtome einer Fischvergiftung zeigte. Gegen 6 Uhr morgens entschlossen wir uns, sie ins Krankenhaus zu bringen, wo sie mit Infusionen und starken Medikamenten  am Leben erhalten wurde. Gegen 12 Uhr mittags konnte ich sie wieder ins Hotel bringen. Das war die Kurzversion – reicht auch!

Nur so mal zu Info, dass eben auch im Layover nicht immer alles glatt geht. Die medizinische Versorgung im Flughafen-Krankenhaus war sehr gut und freundlich, 150 Dollar und ein Haufen Schreibkram waren allerdings die Voraussetzung, dass die Behandlung beginnt. Natürlich übernimmt die Firma diese Kosten, wie auch Taxi und sonstige Auslagen.

Wir konnten am nächsten Tag die immer noch sehr schwache Kollegin mitnehmen, allerdings musste sie den ganzen Flug liegen und ihre Arbeit wurde vom restlichen Personal aufgeteilt übernommen.

Ich habe mit ihr telefoniert, mittlerweile geht es ihr besser!

Am Nachmittag nach der Krankenhaus-Story habe ich dann noch eine große Runde durch die endlose Stadt gedreht, war Cachen und in einem Jazz-Club. Darüber demnächst mehr, auch wollte ich mal ein paar Worte über unser Request-System verlieren – sicher auch interessant für unsere Leser.

2 Gedanken zu „LAX aus der Reserve!

  1. Also ich fliege ja leider nicht im Cockpit in echt sondern noch im Flugsimulator.Ich freue mich auch schon mit der PMDG 747 nach LA zu fliegen(in der virtuellen Welt)^^.Das ist meine erste Wahl wenn ich den flieger mal komplett fliegen kann.
    Ich fliege auch Wilco A340 Langstrecke aber es wird langsam echt langweilig und so kam ich zur PMDG 747.Nur was total anders ist ich fliege nun mit einem Steuerhorn.Und ich muss wirklich noch landen üben^^.Aber ich hoffe ich werde dann auch heil in LA ankommen. ;-)

    Eine Frage.Ich bin Rechtshänder.Der Kapitän(bei Airbus und Boeing)fliegt ja immer Links und landet ja auch PERFECT(meistens)^^.Ist das nur Übung oder wie macht man das.

  2. Sorry, eben erst den Kommentar bemerkt! Ja, da gewöhnt man sich wohl ganz schnell dran… Rechts- oder Linkshänder spielt da keine Rolle!

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