Schattenskulpturen am Flughafen Stuttgart

Internationales Kunst-Highlight am Flughafen Stuttgart: Unter dem Titel „Ausflug in die Sinnlichkeit“ sind seit Freitag, 22. Februar 2008, die stählernen Schattenskulpturen des weltweit erfolgreichen Künstlers Stefan Szczesny zu sehen. Dessen Credo lautet: Die Welt ist schön.
Website Stefan Szczesny


Screenshot der Website von Stefan Szczesny
Nicht Weltuntergang und Stagnation, sondern Lebenslust und Vielfalt sind sein Thema. Die 25 Skulpturen erzählen, trotz ihrer teilweise drei Meter Höhe und mehreren hundert Kilo Gewicht, von der Leichtigkeit des Seins.

Sie vereinen Licht und Schatten, Stahl und den Stoff, aus dem die Träume sind. Die Fluggäste begegnen ihnen in den Terminals auf der Abflugebene und in der Passage zur Messepiazza. Die Reise der Skulpturen führt von Saint Tropez nach Stuttgart und am 20. Mai weiter nach Düsseldorf, wo sie für die Internationale Druckausstellung gebucht sind.

„Szczesnys Kunst ist beschwingt und vital, wie die Atmosphäre des Flughafens, die von Aktivität und Aufbruch geprägt ist“, sagt Professor Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). „Auf den Betrachter strahlen die Skulpturen große Energie und Lebensfreude aus. Wir freuen uns, dass wir seine Skulpturen für kurze Zeit hier haben dürfen und der Airport wieder zum Art-Port wird. Der Flughafen ist schließlich nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, er weckt auch Vorfreude und verspricht neue Sinneseindrücke und Erfahrungen“.

Der 1951 in München geborene Szczesny gehörte in den 80er Jahren zu den Mitbegründern der Kunstrichtung der Jungen Wilden. Als einer der wenigen „Wilden“ wurde er nicht vergessen, sondern trat die Nachfolge großer Meister wie Picasso, Chagall und Matisse an. Erworben haben seine Kunst unter anderem James Bond Darsteller Pierce Brosnan, Gunter Sachs oder der verstorbene Rudi Carrell. In seinem jüngsten Projekt 2007 auf der Mainau verwandelte Sczcesny die Bodensee-Insel samt einem Zeppelin NT in ein Gesamtkunstwerk. Der Künstler hat Ateliers in Berlin und Saint Tropez, wo er heute mit seiner Familie lebt. Quelle: Pressemeldung Flughafen Stuttgart

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