Boeing und Bond

Sein Name ist Bond, James Bond – und in einem seiner Filme spielt eine besondere Boeing 747 eine Nebenrolle. Im Vorfilm von „Moonraker“ (1979) entführen Gangster ein Space-Shuttle, das gerade vom Shuttle Carier Aircraft (SCA) transportiert wird – eben einer umgebauten 747. Die SCAs transportieren die Orbiter von ihren Landeplätzen zurück zum Startkomplex am Kennedy Space Center. Die Raumfähren werden dazu mit einem Hebekran, dem Mate-Demate Device, auf den Rücken des SCAs gehoben und dort verankert.

Quelle: Wikimedia Commons

Shuttle Carrier Aircraft


Im Vorfilm von „Moonraker“ stürzt die 747 spektakulär ab. In der Wirklichkeit wäre so eine Entführung des Space Shuttle ziemlich abwegig. Macht aber nichts, schließlich sind alle 007-Filme irgendwie moderne Märchen. Den Trailer zu 007 gibt’s auf Youtube noch immer zu sehen – leider ohne die Szene mit dem Jumbo. Sehr fein zu sehen ist allerdings die reizende Begegnung zwischen Dr. Goodhead und Bond in der Dogen-Suite des Hotel Danieli in Venedig. Die Räumlichkeiten wurden seit den Dreharbeiten des Films nicht mehr verändert. Wer schon mal sparen möchte: Eine Nacht kostet über 3500 Euro – ob mit oder ohne Frühstück ist dann wohl egal.

3 Gedanken zu „Boeing und Bond

  1. Hallo,
    leider wird aber meiner Meinung nach viel zu oft in Filmen das Flugzeug nicht detailgetreu dargestellt. Ich meine damit auch Filmszenen, die z. Bsp. beim betreten des Flugzeugs einen Jumbo zeigen und die Szene beim Start zeigt wieder ein ganz anderes Flugzeugmuster wie z. Bsp. B737. In Fernsehserien oder Spielfilmen konnte ich das schon häufiger beobachten.
    Wie sieht man sowas als Pilot, ist man da im Privatleben auch noch Pilot, oder schaltet man ganz ab? Wie denken oder reagieren Sie, wenn Sie in Filmen Szenen sehen, wo sich Ihnen als Pilot die Haare sträuben, weil Dinge dargestellt werden, die in der Realität so gar nicht vorkommen?

  2. … ja, die Haare sträuben sich, aber ich glaube, das geht jedem Beruf so, der in Filmen gezeigt wird. Mancher Arzt regt sich bestimmt über die häufige „DEFINUTZUNG“ in einer deutschen Krankenhaus-Serie auf, meine Frau ärgert sich über die Darstellung der Lehrer im Film. Mittlerweile, läßt mich sowas eher kalt… Eine gute Empfehlung zum Lachen ist doch da „Die unglaubliche Reise in einem total verrückten Flugzeug“!

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