New York im Abendlicht

… immer wieder wird man gefragt: Warum fliegt ihr eigentlich! Was macht den Reiz dieses Berufes aus? Darauf hab ich eine fotografische Antwort: New York im Abendlicht aus großer Höhe. Während des Reiseflugs kann man solche Fotos schiessen, im Sinklug und gar im Anflug ist die Arbeitsbelastung zu groß, um den Fotoapparat zu aktivieren… aber solche Sichten sind einfach herrlich und machen unseren Beruf aus.

New York im Abendlicht

2 Gedanken zu „New York im Abendlicht

  1. Mit New York meinen wir im Allgemeinen nur den Stadtteil Manhattan. Als altgedienter – oder besser – ausgedienter Fliegersmann kann ich jedes Schwärmen von New York nur unterstützen. So stehe ich hinter Dieters Begeisterung, wie schön New York im Dunkeln von oben anzuschauen ist. Wenn man beim Vorbeiflug vom Süden kommend zunächst in die parallel verlaufenden Avenues, der Alleen, schaut, dann in den einzig diagonal verlaufenden Broadway und nicht viel später in die Reihen der 193 „Streets“. Doch die Begeisterung geht auch anders. Einmal im Hellen und einmal bei Nacht auf dem Empire State Building stehen. Man fühlt sich mittendrin in dem für diese Stadt so sympathischen Getöse. Und das Besondere gegenüber einem Blick aus dem Flugzeug ist, dass man mithört. Nie war ich dort auf dem 102ten Stockwerk, ohne ein „Tatütata“ zu hören.

  2. Das spricht mir aus dem Herzen! Danke! Ganz toll ist seit nicht allzu langer Zeit auch wieder die Aussichtsterrasse vom TOP OF THE ROCK… ganz oben auf dem Rockefeller Center – man hat von hier das Empire State im Blick und das World Trade Center fehlt nicht ganz so schrecklich (ehrlich: geht mir so, es fehlt mit wirklich!).

    Und überhaupt, bei der Gelegenheit: ich bin total gerne in Amerika, ich liebe dieses Land und auch die Menschen – das ewige Gemecker über die Amerikaner, nur weil uns ihr Regierungschef nicht passt, stört mich sehr.
    Sicher gibt es Dinge in den USA zu kritisieren, aber wo denn nicht?
    Ich sage nur, nirgendwo habe ich offenere und freundlichere Menschen kennen gelernt als in Amerika… da nehm ich gerne die
    etwas schwierige Einreise-Zeremonie in Kauf…

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