Bombay… heißt heute Mumbai…

Auf nach Indien! Eine völlig andere Welt, Asien in ganz besonderer Form – in jeder Beziehung, Kultur, Kulinarisches, Gerüche – schon wenn wir die 10000 Fuß im Sinkflug durchbrechen, riechen wir Indien…

Erschreckend, die fürchterliche Armut, fast überall entlang der Strassen liegen Menschen, direkt am Flughafen wird entsetzlich gebettelt… sie tun einem leid.

Dies ist aber auch schon der einzige Negativpunkt an einem Trip nach Mumbai.
Genau weiß ich nicht, wie viele Dialekte und Sprachen es in Indien gibt, 28 oder so, so erklären sich die verschiedenen Namen für eine Stadt – Mumbai ist jetzt der offizielle.

Man kommt immer nachts an, auf dem Flughafen ist der Teufel los, von Paschmina- und Messingschild-Händlern wird man sofort umzingelt. Gar keine so schlechte Idee für Mitbringsel – diese Kofferanhänger aus Messing.

Über holprige Strassen fährt uns der Bus ins Hotel, das direkt an der Küste liegt und einen herrlichen Blick auf den Golf und die Stadt bietet.

Der erste Weg führt in die Crew-Lounge, die halbe Welt ist hier versammelt, Kingfisher heißt das Lokalbier, schön mit Glyzerin versetzt, dadurch besser haltbar bei der Hitze, schlecht für den Kopf.

Sight Seeing ist angesagt, am besten mit dem Taxi, das pro Stunde meist mit guter englischer Erklärung etwa 5 Euro kostet… Kirchen, Moscheen, Paläste, Gärten, Märkte, das Gateway of India, ein interessanter Waschplatz stehen auf dem Programm. Die Stadt bietet Unmengen interessanter Museen, hervorzuheben das Gandhi-Museum.

Ein echter Hammer ist der Hauptbahnhof: völlig überfüllt, nicht nur das Gebäude, auch alle Züge – einfach sehenswert.

Auf den Märkten gibt es alles, was man sich nur vorstellen kann und nicht braucht. Toll ist das Angebot an Obst in der Markthalle.

Der Taxifahrer hat immer einen Freund, der mit guten Pachmina-Schals handelt, die Qualität stimmt in der Regel bei etwas besseren Geschäften, der Preis (110%Kaschmir ca. 100,- Euro/ Seidenmix schon ab 10 Euro) nach zähem Handeln auch. Die Schneider sind auch fast alle gut, Maßanzug innerhalb eines Tages für 200,– ist so der Richtwert, Lederjeans in vier Stunden für 60,– Euro.

So eine Tour macht durstig und hungrig… es gibt hervorragende Restaurants mit der würzigen, schmackhaften indischen Küche, z. B. das GAYLORD.

Aber etwas ganz tolles ist das CAFÉ LEOPOLD – eine alteingesessene, bistroähnliche Brauereigaststätte mitten im Gewühl der Innenstadt, mit irrwitzig vielen Geschäften und Verkaufsständen.

Hier gibt es garantiert das beste Chicken Tikka Masala der Welt – frische Säfte und das Kingfisher verstärken den Genuss. Ja: Bombay/Mumbai ist eine Reise wert.

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