In Washington ist mehr drin

Eigentlich fliegt man nicht so gerne nach Washington. Warum? Weil es ein sog. Abholer ist. Man kommt an, schläft aus und fliegt heim. Aber halt – da ist doch mehr drin… Washington ist nämlich richtig schön, vor allem bei gutem Wetter.

Nach der Ankunft eine heiße Dusche und ab geht’s.

Wir wohnen am Dupont Circle, eine nette Gegend mit kleinen Knaeipen und Geschäften. Mein Lieblingsladen ist „Kramerbooks Afterwords“ – ein Buchladen mit Bar und Restaurant… das gute Brooklyn Lager läuft super und verschiedenen kleine Gerichte, die eher der Low Carb Küche entstammen verwöhnen den Gaumen.

Oh ja, es gibt noch viele andere Restaurant-Tips, z.B. „Thaiphoon“ – wie der Name sagt, ein Thai-Restaurant bester Qualität, oder auch ganz amerikanisch das „Timberlake“.

Eine nette Gegend für den Abend ist auch der hier nahe gelegene Adams Morgen, mit vielen Bars und Strassen – Restaurant, die zum draußen Sitzen einladen. Herausragend ist „Madam’s Organ“ (was das wohl ist?), eine urige Musikkneipe und laut Playboy die beste Bar Amerikas.

Wenn man den Abend der Müdigkeit entsprechend so lang wie möglich genossen hat, ist man am nächsten Morgen meistens um 9 Uhr wieder so hellwach, dass ein wenig Sightseeing nicht schaden kann.

Mit der Bahn zur Mall, rote und blaue Linie zum Smithonian Institut. Von hier aus läuft man diese Prachtpromenade rauf und runter und hat eine schier unglaubliche Auswahl an Museen… Kunst, Kultur, Geschichte, Technik – für mich immer wieder ein Highlight ist das Air and Space Memorial mit den wohl interessantesten Luftfahrt-Exponaten, einem tollen Shop und IMAX – Kinos, die höchst interessante 3D – Weltraumfilme bieten.

Danach die Mall weiter zum Capitol, dann das Ganze wieder zurück zum Washington Monument. Von hier hat man eine schöne Sicht auf das Weiße Haus und das Kennedy Memorial.

Es gibt noch viel mehr zu sehen, zu tun, zu shoppen – aber davon ein andermal.

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