Willkommen an Bord

Sag mal, hast Du Lust einen Blog zu schreiben?“ „Was issen das?“ „Also…“Nun, jetzt fang ich einfach mal an… Die Fliegerei, das soll vordergründig unser Thema. Wie wird man Pilot? Was kann der Reiseflieger vom Berufsflieger lernen? Was unternimmt man so in einer Metropole, wenn man nur ein oder zwei Tage Zeit hat, gar nur einen halben? Was braucht man unterwegs, was nicht?

Wolkenreiter Lanung in Hongkong

Abflug in Hongkong: nicht oft fliegt man dabei so direkt über die Stadt.

Mit diesen Fragen und mehr möchte ich mich hier befassen.

Wie wird man Pilot, landläufig auch Flieger genannt – wobei meiner Meinung nach ein Flieger eher ein Flugzeug ist…

Da gibt es so viele unterschiedliche Wege: der Königsweg läuft über die gute alte Lufthansa! Man bewirbt sich, durchläuft unendliche Tests, besteht und beginnt die Ausbildung in Bremen und Arizona. Nach guten zwei Jahren ist man fertiger Verkehrsflugzeugführer und beginnt, sofern der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, mit dem sog. Typerating – der entsprechenden Musterzulassung, z. B. auf der Boeing 737 oder dem Airbus A320.

Alternative 1: Bundeswehr, danach Lufthansa oder private Flugschulen – auch nicht schlecht, vor allem für die richtig Flugbegeisterten… wegen der Tiefflüge und so. Leider hat die Bundeswehr aber heutzutage keine ganz so ungefährlichen Einsätze — für mich wäre das nichts.

Wolkenreiter Landung in Hongkong

Landung in Hongkong: im morgendlichen Dunst liegt die Runway im Wasser .

Alternative 2: gleich an die Privatschulen gehen, in Deutschland leider sehr teuer. Aber es gibt ja noch das Ausland, USA ist dabei wohl der Renner wegen der unkomplizierten und kostengünstigen Fliegerei.

Alternative 3: eine große deutsche Ferienfliegergesellschaft mit Sitz in unserer Hauptstadt bildet mittlerweile selbst aus… auch bei ausländischen Gesellschaften bestehen sicher Möglichkeiten.

Ich selbst hatte eine Mischform vom Privatpiloten zur verkürzten Lufthansa-Ausbildung für Selbstzahler – teuer, aber nach einem Jahr saß ich im Airliner-Cockpit und: Ich würd’s immer wieder tun.

Ein Gedanke zu „Willkommen an Bord

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